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Eisarena sowie Sport- und Freizeitbad Coburg
Investorenwettbewerb: 1. Platz

Grundlagen
Im Rahmen des Entwicklungskonzeptes für das „Fachmarktzentrum Coburg-Oberfranken“ und des „Lauterer Parks“ am Rottenbach wurde der Standort für die Entwicklung  einer multifunktionalen Eisveranstaltungshalle untersucht. Bei der Überprüfung konkurriender Märkte findet sich allenfalls die bereits in die Jahre geratene „Oberfrankenhalle“ in Bayreuth. Besonders hervorzuheben sind die möglichen Synergien, die sich ergeben aus der hohen Besucherfrequenz durch Einkaufszentrum, Gewerbezentrum, Freizeitpark, Erlebnisbad, Fitnesscentern und einer Veranstaltungshalle. Dieses bietet die Möglichkeit zur Ausübung verschiedener Eissportarten für Schul-, Vereins- und Breitensport. Es ist davon auszugehen, daß sich mit der Existenz einer derartigen Einrichtung auch Profisport zeitversetzt etablieren wird.

Funktionsbeschreibung und interne Erschließung
Die verschiedenen Funktionsbereiche sind wie folgt organisiert: In der multifunktionalen Arena mit den Besucherrängen können alle Eis- oder Nichteisveranstaltungen durchgeführt werden. Hier sind in der Verteilerebene alle Versorgungseinrichtungen, wie z. B. Kioske angeordnet. Auf der Höhe der Mittellinie befinden sich die Kabinen für Stadionsprecher, Regie, Rundfunk und Fernsehen. In der unteren Ebene befinden sich die Gebäudetechnik, die kostengünstig nahe der Übergabepunkte der Versorgungseinrichtungen positioniert ist, und die Kältetechnik zur Eisbereitung mit den Räumen für den Eismeister. Im spangenartigen Erschließungstrakt befinden sich die Umkleideräume für öffentlichen Eislauf und Aktive in der unteren Ebene und gastronomische Einrichtungen und Clubraum in der Verteilerebene. Das Restaurant mit Einblick in die Eishalle ermöglicht es, Eltern ihren Nachwuchs beim Eislauf oder Eishockey zuzuschauen oder aber Veranstaltungen innerhalb des Restaurants zu besuchen.

Weiterhin sind in der dritten  Ebene Räume für die Verwaltung und die Geschäftsstelle sowie die  Lüftungstechnik angeordnet. Durch die Anordnung aller für die Besucher benötigten Bereiche in der Verteilerebene zwischen Ober- und Unterrang ist garantiert, daß alle Einrichtungen von den Zuschauern auf kürzesten Wegen zu erreichen sind. Die interne Erschließung ist so organisiert, daß die Umkleidebereiche der Aktiven vom Umkleideraum für öffentlichen Eislauf vollständig getrennt sind. Andererseits können die Vereinsspieler auf kurzen Wegen auf Schlittschuhen in die Halle gelangen.

Die Arena verfügt über Sitz- als auch Stehplätze. Es werden hier insgesamt ca. 5.000 Besucher Platz finden. Bei Konzerten und anderen Veranstaltungen besteht die Möglichkeit, je nach Veranstaltung Sitz- oder Stehplätze auf der Eisfläche unterzubringen. Die Kapazität kann somit um ca. 1.000 Besucher erhöht werden.


Projektdaten

Bauherr: Stadt Coburg
Wettbewerb: Architektenwettbewerb mit Investorenwettbewerb 1. Preis
Planung bzw. Ausführung: 1999
Bruttofläche: –––
Bruttoraum: –––
Gesamtkosten: 12,5 Mio Euro

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