Residenzstadt
Gotha Sanierung und Erweiterung
eines denkmalgeschützten Stadtbades
Der neue Baukörper steht
in seiner lockeren, transparenten und teilweise frei
ausgeformten architektonischen Haltung im direkten Kontrast
zum streng symmetrischen Bestandgebäude.
Die NO-SW orientierte Schwimmhalle schließt die
bauliche Lücke zur Berta-von-Suttner-Straße
und fasst die neue Zugangssituation unter Einbeziehung
der geschützten Linde an der Bohnstedtstraße.
Der Neubau grenzt sich in seiner Form
und Materialität bewusst und deutlich von der Massivität
und der Symmetrie des Bestandsgebäudes ab. Offene,
weitläufige Flächen und Transparenz ziehen
sich durch das gesamte Sport- und Hallenbad und lassen
das umgebende Grün durch den Badebereich hindurchfließen.
Eine Dachuntersicht aus zum Teil leuchtenden Farbpaneelen
und integrierten Lichtöffnungen unterstützt
die helle, offene Raumwirkung.
In den denkmalgeschützten Bestand
wird in seiner Gesamtheit nicht eingegriffen. Trotz
ausdrucksstarker, klarer, moderner Formen wird dem historischen
Gebäude Respekt gezollt.