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Stadt
Fürth
Neubau einer Thermenlandschaft
mit Saunabereich
Der Charakter der Therme soll
intim und privat/exklusiv zu angemessenen Preisen sein.
Die Therme ist wie ein Strudel, in dem das Wasser kurz
verweilt, bevor es weiterfließt. Während
der Gast dem hektischen Alltag entflieht, soll ihm das
Gefühl gegeben werden, dass sich einmal alles nur
um ihn dreht. Es wird alles vermieden, um den Charakter
eines Hallenbades oder einer Badeanstalt zu erzeugen.
Bereits der Eingangsbereich erinnert an die Rezeption
eines hochklassigen Luxus-Hotels. Der Umkleidebereich
empfängt Gäste mit Holz und Leder. Im Inneren
der Therme nimmt der Besucher feinste Materialien wie
Naturstein, Holz, Glasmosaik, veredelte Betonoberflächen
und unterschiedliche Lichtstimmungen wahr. Die Therme
soll auch den Ansprüchen weitgereister und anspruchsvoller
Kunden gerecht werden und deren Erfahrungswerte erweitern.
Über einen Erlebnispfad wird
der Thermalbadegast von den zentralen Parkplätzen
zur neuen Therme geleitet. Die Therme erscheint von
außen wie ein rätselhaftes Gebäude,
welches sich den Blicken des Besuchers nicht auf das
erste Hinschauen erschließt. Die wie Blütenblätter
um das Gebäude geschwungenen Mauern hüten
ein Geheimnis, das es zu erforschen gilt. Wie in eine
Schlucht gelangt der Besucher in das Innere des Gebäudes,
sein Weg krümmt sich wie der Verlauf eines Schneckenhauses.
Durch den Eingangsbereich betritt er eine neue Welt.
Zum Inneren der Therme hat die Hektik der Stadt und
des Alltags keinen Zutritt. Stattdessen werden alle
Sinne angesprochen und angeregt. Die Sauna- und Badelandschaft
der Therme bezieht sich auf das bewährte oder neu
interpretierte Angebot und setzt diese zeitgenössisch
um.
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