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Stadt Fürth
Neubau einer Thermenlandschaft mit Saunabereich

Der Charakter der Therme soll intim und privat/exklusiv zu angemessenen Preisen sein. Die Therme ist wie ein Strudel, in dem das Wasser kurz verweilt, bevor es weiterfließt. Während der Gast dem hektischen Alltag entflieht, soll ihm das Gefühl gegeben werden, dass sich einmal alles nur um ihn dreht. Es wird alles vermieden, um den Charakter eines Hallenbades oder einer Badeanstalt zu erzeugen. Bereits der Eingangsbereich erinnert an die Rezeption eines hochklassigen Luxus-Hotels. Der Umkleidebereich empfängt Gäste mit Holz und Leder. Im Inneren der Therme nimmt der Besucher feinste Materialien wie Naturstein, Holz, Glasmosaik, veredelte Betonoberflächen und unterschiedliche Lichtstimmungen wahr. Die Therme soll auch den Ansprüchen weitgereister und anspruchsvoller Kunden gerecht werden und deren Erfahrungswerte erweitern.

Über einen Erlebnispfad wird der Thermalbadegast von den zentralen Parkplätzen zur neuen Therme geleitet. Die Therme erscheint von außen wie ein rätselhaftes Gebäude, welches sich den Blicken des Besuchers nicht auf das erste Hinschauen erschließt. Die wie Blütenblätter um das Gebäude geschwungenen Mauern hüten ein Geheimnis, das es zu erforschen gilt. Wie in eine Schlucht gelangt der Besucher in das Innere des Gebäudes, sein Weg krümmt sich wie der Verlauf eines Schneckenhauses. Durch den Eingangsbereich betritt er eine neue Welt. Zum Inneren der Therme hat die Hektik der Stadt und des Alltags keinen Zutritt. Stattdessen werden alle Sinne angesprochen und angeregt. Die Sauna- und Badelandschaft der Therme bezieht sich auf das bewährte oder neu interpretierte Angebot und setzt diese zeitgenössisch um.

 
 Daten und Fakten
 Bauherr: Infra Fürth Holding GmbH & Co. KG
 Verfahren: PPP Verfahren
 Planung/Ausführung: 2004
 Bruttofläche: 6.530 m²
 
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