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Gemeinde
Kaltern
Neubau eines Hallen-
und Seebades
Der mondäne Gebäudekomplex
bindet sich mit seinen funktional gegliederten Baukörper
in die Landschaft der Südtiroler Alpen ein. Der
lineare Duktus, mit seiner direkten Anbindung zum See,
nimmt das Bild der Uferpromenade harmonisch auf. Durch
die Gliederung in einzelne Bereiche wirkt das Objekt
für den Besucher klar und aufgeräumt. Im Zentrum,
dem Promenadenplatz, lässt eine schlicht anmutende
„Piazza“ Blicke in den Baukörper und
auf die gesamte Umgebung zu. Aufgrund der geometrischen
Formen der Baukörper und des Vorplatzes öffnet
sich das Gebäude zum See hin. Durch den Erhalt
des „Lidos“ als externe Gastronomie gliedert
sich das Areal in öffentliche und nicht öffentliche
Bereiche, die Uferpromenade wird über den Vorplatz
bis hin zum „Lido“ weitergeführt, der
Bezug zum See ist öffentlich.
Das Seebad wird über einen Vorplatz mit direkter
Anbindung der öffentlichen Verkehrsmittel erschlossen.
Parkmöglichkeiten befinden sich oberhalb des Seebades.
Der nördlich gelegene Eingangsbereich hat das Potenzial,
ortsbezogene Raum- oder Wegbeziehungen zu schaffen.
Die inneren Funktionsbereiche führen den Besucher
zu den zentral, unter der Piazza gelegenen, Umkleidebereichen
und über die funktional zugeordneten Nassbereiche
zu den gewünschten Tarifzonen. Das Hallenbad gliedert
sich in Spaß, Sport- und Ruhezonen. Das unterschiedliche
Niveau der Wasserflächen spiegelt den natürlichen
Geländeverlauf wider. Über seiner temporär
zu öffnenden Süd-West-Fassade gelangt der
Besucher zu den Freianlagen.
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