Stadt
Schweinfurt Neubau einer Freizeitbadeanlage
mit Saunabereich
Mit der Ausrichtung der Gebäudevolumen
in Nord-Südrichtung wird eine Einfügung in
die vorhandene Topographie und eine Symbiose von Landschaft
und Bebauung angestrebt.
Der Sauna- und Umkleidetrakt bildet eine klare Abgrenzung
zwischen Badelandschaft und Wohngebiet, er fungiert
als Lärmpuffer und Sichtschutz. Es entstehen klar
gegliederte Außenräume mit Sichtbezug parallel
zum Hang, bzw. zum bestehenden Freibad - unter weitgehender
Erhaltung der bestehenden Gehländemodulation und
Berücksichtigung von schützenswertem Baumbestand.
Vorhandene Geländelinien werden zu einem integralen
Gestaltungselement, die einzelnen Becken werden jeweils
vorhandenen Geländeplateaus zugeordnet.
Wasser bahnt sich seinen Weg, sammelt
sich in Terrassen und beeinflusst die Geometrie der
angrenzenden Steinformationen. Frei geformte, schwere
Gebäudekörper liegen wie Kieselsteine eingebettet
in der Hanglandschaft, Badebecken und Landschaft fließen
zwischen den Gebäudeinseln hindurch. Innen- und
Außenraum werden lediglich durch eine Glasfassade
bzw. durch ein transparentes Folienkissendach getrennt,
um bei optimaler Belichtung und Besonnung Baden in einer
„naturnahen“ Landschaft zu ermöglichen.
Für die Neubauten der Freibadumkleide und des Freibadkiosks
wird das Gestaltungsthema der „Findlinge“
im gesamten Gelände fortgeführt.
Durch verschiedene Höhenlagen
der Becken und Thematisierung des Hangs werden spannungsreiche
Erlebnisräume und Blickbeziehungen innerhalb des
Gebäudes geschaffen.