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Stadt Schweinfurt
Neubau einer Freizeitbadeanlage mit Saunabereich

Mit der Ausrichtung der Gebäudevolumen in Nord-Südrichtung wird eine Einfügung in die vorhandene Topographie und eine Symbiose von Landschaft und Bebauung angestrebt.
Der Sauna- und Umkleidetrakt bildet eine klare Abgrenzung zwischen Badelandschaft und Wohngebiet, er fungiert als Lärmpuffer und Sichtschutz. Es entstehen klar gegliederte Außenräume mit Sichtbezug parallel zum Hang, bzw. zum bestehenden Freibad - unter weitgehender Erhaltung der bestehenden Gehländemodulation und Berücksichtigung von schützenswertem Baumbestand. Vorhandene Geländelinien werden zu einem integralen Gestaltungselement, die einzelnen Becken werden jeweils vorhandenen Geländeplateaus zugeordnet.

Wasser bahnt sich seinen Weg, sammelt sich in Terrassen und beeinflusst die Geometrie der angrenzenden Steinformationen. Frei geformte, schwere Gebäudekörper liegen wie Kieselsteine eingebettet in der Hanglandschaft, Badebecken und Landschaft fließen zwischen den Gebäudeinseln hindurch. Innen- und Außenraum werden lediglich durch eine Glasfassade bzw. durch ein transparentes Folienkissendach getrennt, um bei optimaler Belichtung und Besonnung Baden in einer „naturnahen“ Landschaft zu ermöglichen. Für die Neubauten der Freibadumkleide und des Freibadkiosks wird das Gestaltungsthema der „Findlinge“ im gesamten Gelände fortgeführt.

Durch verschiedene Höhenlagen der Becken und Thematisierung des Hangs werden spannungsreiche Erlebnisräume und Blickbeziehungen innerhalb des Gebäudes geschaffen.

 
 Daten und Fakten
 Bauherr: Stadtwerke Schweinfurt GmbH
 Verfahren: Realisierungswettbewerb, 1. Ankauf
 Planung/Ausführung: 2002
 Bruttofläche: 5.700 m²
 
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